Musik, Literatur, Malerei etc.

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Laura
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Re: Musik, Literatur, Malerei etc.

Beitragvon Laura » Mi 20. Apr 2022, 12:19

Vorvorletzte Woche habe ich mir "Bohemian Rhapsody" als DVD aus der Bücherei ausgeliehen. Es ist, wie ich nicht anders erwartet hatte, ein Problemfilm. Im Eiltempo werden Freddie Mercurys Karriere- und Lebensstationen (bis zum Auftritt von Queen beim Live Aid-Konzert im Jahre 1985) abgehandelt. Es ist aber dennoch ein durchaus sehenswerter Film, auch wenn fraglich ist, was da im Detail eigentlich stimmt. Auf jeden Fall eine tolle schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers, eine bekannte und insbesondere unvergleichliche Ikone des Rock-Business in verschiedensten Facetten darzustellen. Die DVD habe ich wieder zurückgebracht und lege mir dauernd meine beiden "Greatest Hits" von Queen auf, insbesondere die mit den ältesten Liedern. Queen hatten doch irgendwie etwas sehr Theatralisches und Komödiantisches an sich und noch heute kann ich mich bei verschiedenen Songtexten fragen, wie das jetzt gemeint ist. Ironisch? Und wenn ja, eher liebevoll ironisch (z. B. bei "Good old-fashioned lover boy") oder ganz abgebrüht ironisch wie bei "Another one bites the dust? Ganz schön groovy und ganz schön aggressiv für ein Lied übers Sterben, da ist das traurige "Who wants to live forever" doch eher dem Thema angemessen, aber tatsächlich habe ich schon immer lieber "Another one bites the dust" gehört, weil es in musikalischer Hinsicht halt doch ein sehr munteres Liedchen ist. Mein Lieblingssong von Queen ist übrigens "Don't stop me now" und ich habe mich gefreut, dass er im Film wenigstens im Abspann gespielt wurde und dann auch der echte Freddie Mercury im Songvideo gezeigt wurde.
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Re: Musik, Literatur, Malerei etc.

Beitragvon Laura » Do 21. Apr 2022, 13:56

Auf youtube bin ich gerade zufällig auf lustige Parodien älterer Hits gekommen, zudem auf die Corona-Pandemie gemünzt, z. B. "Staying inside" als Parodie auf "Staying alive" von den Bee Gees und "Quarantine" als Parodie auf "Dancing Queen" von Abba. Apropos Abba: Haben schon alle (ü 40) mitbekommen , dass es seit vergangenem Jahr ein brandneues Album von Abba gibt? Es heißt "The Voyage" und ist echt gut, ganz der bewährte Abba-Stil, nur mit Liedern von heute.
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Re: Musik, Literatur, Malerei etc.

Beitragvon Laura » Di 10. Mai 2022, 15:05

Den deutschen Spielfilm "Der Vorname" von Sönke Wortmann (eigentlich ein Remake eines französischen Filmes) kann ich echt empfehlen. Der ist wirklich lustig und nicht so bitterböse, wie er manchmal beschrieben wird. War unter den neuesten DVDs, die ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe. "Das Beste zum Schluss" mit Jack Nicholson und Morgen Freeman kann ich nur bedingt empfehlen. Irgendwie eine Art Rührstück über die letzten Monate, die zwei alten schwerkranken Männern noch im Leben verbleiben und, wie gewohnt, mit flotten und sarkastischen Sprüchen von der Figur, die Jack Nicholson spielt. Der Film hat aber seine Längen und auch einiges, was ich innerhalb all dieser Schlagabtausche (denn einfach nur lustig ist der Film nicht, eher besinnlich) ärgerlich fand.
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Re: Musik, Literatur, Malerei etc.

Beitragvon Laura » Mo 26. Sep 2022, 17:21

Ich bin seit drei Wochen hin und weg von der Disney-Realverfilmung "Die Schöne und das Biest", die 2017 im Kino lief. Ich leg mir die DVD mindestens einmal am Tag auf. Damals hatte ich gar nicht mitbekommen, dass die weibliche Hauptrolle, also die der Schönen, von der Hermine-Darstellerin aus den Harry Potter-Filmen gespielt wird, bzw. von Emma Watson. Ein bekanntes Gesicht also und sehr gut in dieser Rolle besetzt, auch ihr Gesang ist schön, wenn auch ohne Vibrato. Andere noch bekanntere Gesichter sind z. B. die von Emma Thompson und Ewan McGregor, aber man sieht ihre Gesichter meist nicht, weil sie den belebten Hausrat im verwunschenen Schloss spielen. Ewan McGregor als Kerzenständer Lumière hat noch die allerwitzigste (Sprech-) Rolle und klingt auch durchweg witzig. Emma Thompson kann mit über 50 Jahren noch ganz toll singen, was ich nicht gedacht hätte. Kevin Kline spielt den alten Daddy von Belle, ist vom Gesang her aber mäßig und hat auch nicht viel zu singen.
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Re: Musik, Literatur, Malerei etc.

Beitragvon Laura » Di 25. Okt 2022, 12:22

In der Bücherei habe ich mir Ende September einen ganzen Schwung an DVDs und Hörbüchern rund ums Thema Kochen und Ernährung ausgeliehen, außerdem auf DVD von "Terra X" ein paar Folgen über europäische Geschichte, "Die Europa-Saga. Zwei Hörbücher schlugen nachhaltig bei mir ein und hatten Einfluss auf mein Einkaufsverhalten in den folgenden Wochen. Das eine Buch von 2015 kann einem so richtig den Appetit verderben, was all die Chemie in Lebensmitteln angeht, auch die Chemie in (haltbaren) Bio-Lebensmitteln, mit dem Schwerpunkt Geschmackszusätze. Es ist von einem ehemaligen SPIEGEL-Redakteur geschrieben, was Wunder also, dass es ein spannender Enthüllungsbericht ist. Wer also das Bedürfnis hat, einiges von seinem Speiseplan zu streichen und zu erfahren, aus welchen Müll- und Abwasserprodukten z. B. Vanille- und Erdbeer-Aroma hergestellt werden, dem kann ich "Die Suppe lügt" von Hans-Ulrich Grimm empfehlen. Ich z. B. kaufe seither keine Fruchtjoghurts mehr! Ein anderes Hörbuch rückt tatsächlich gesunde Ernährung in den Blickpunkt und wie man mit ihrer Hilfe Krankheiten vorbeugen kann oder im Krankheitsfall Krankheiten lindern oder sogar heilen kann. Ich ging dann erstmal in einen Bio-Laden und kaufte mir Walnüsse, Heidelbeeren, eine Banane, Leinsamen-Öl und ein Glas Erdnussbutter. Kostenpunkt um die 15 Euro. An seine Empfehlung, dass man z. B. viele Beeren und Nüsse essen soll, halte ich mich gerne. Auch empfiehlt er, frisch gepresste Fruchtsäfte, wenn, dann eher in geringen Mengen (auf einmal) zu trinken, da der Körper sonst mit Oxidantien und Vitaminen förmlich überflutet wird und das Ganze somit zu einem Schuss in den Ofen wird. Mich hat allerdings stutzig gemacht, dass er der landläufigen Annahme widerspricht, dass man kalt gepresste, also "nativ" genannte Speiseöle nicht zum Braten verwenden dürfe. Er ist der Meinung, dass das eben doch gesund genug sei und dabei keine Schadstoffe freigesetzt würden. Aber ich lasse das dennoch mal lieber und hab weiterhin ein Öl zum Braten da, also ein raffiniertes Öl und noch ein Extra-Öl für Salatsoße, also ein kalt gepresstes mit vielen schönen ungesättigten Fettsäuren.

Mit dem Anhören dieser Hörbücher, aber auch der BBC-DVD "Die Wahrheit über unser Essen" habe ich auch abermals meinen Konsum an Fleisch und Wurstwaren reduziert. In der Tagesstätte habe ich mich schon zu Anfang des Jahres fürs vegetarische Mittagessen angemeldet und ich habe dann im ganzen Oktober kein Fleisch und keine Wurst gegessen, Wurst , die von der Tafel gab, gleich zurückgegeben und nur einmal ein Gulaschgericht gegessen, weil eine Freundin von mir sich das gewünscht hatte, dass ich das für uns beide koche. Und siehe da, ich habe in den letzten Wochen ein bis zwei Kilo abgenommen durch den verstärkten Verzicht auf Fleisch.

Gestern habe ich mir, ebenfalls aus der Bücherei ausgeliehen, die Verfilmung von "Der Vorleser" angeschaut und war sehr beeindruckt, insbesondere von Kate Winslets schauspielerischem Können (sie hat für diese Rolle einen Oscar erhalten). Ein sehr empfehlenswerter Film, wenn auch von der ernsten und melancholischen Sorte. Es kommt auch ein Stück Nazi-Vergangenheit zur Sprache.

Und dann wollte ich mir auch "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse endlich mal zu Gemüte führen (so nach dem Motto, muss man ja mal gelesen haben....) und gab gleich nach dem Teil mit dem "Tractat" entnervt auf. Schrottbuch!!!
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